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Von DER brasilianischen Küche kann man nicht sprechen, geschichtlich bedingt variieren stark die Einflüsse aus indianischer, portugiesischer und afrikanischer Kultur. Dennoch gibt es ein brasilianisches Nationalgericht, die Feijoada, ein Eintopfgericht aus Schweinefleisch, Speck und Bohnen. An zweiter Stelle steht der Fischeintopf Moqueca. Er wird mit Kokosmilch, Palm- oder Olivenöl und Tomaten zubereitet. Auch der Bacalhau (Stockfisch) erfreut sich im ganzen Land großer Beliebtheit. In Küstennähe stehen Fisch und Meerestiere ganz oben auf der Speisekarte. Bestens im Ausland bekannt ist der Churrasco, an Spießen gegrilltes Fleisch. Die opulente Variante – besonders im Süden als Gegend der Viehzucht verbreitet – heißt Rodizio. Hier gehen die Kellner von Tisch zu Tisch, um laufend Stücke von bis zu 40 Fleischsorten anzubieten. Ein reichhaltiges Salat- und Gemüsebuffet ist im überaus günstigen Festpreis enthalten. Als köstliches Dessert empfehlen sich landesweit die exotischen Früchte, die auch die Grundlage für überall angebotene Säfte bilden. Im Batida wird der Fruchtsaft mit Rum und Eis geschlagen. Diesen Drink schätzt der Brasilianer viel mehr als die Caipirinha. Unbedingt probiert werden sollten das Kokoswasser, Agua de Coco, und der Zuckerrohr-Saft, Caldo de Cana.

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