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Der nördliche Bundesstaat Rondonia hat eine äußerst niedrige Bevölkerungsdichte, 1,5 Mio. Einwohner verteilen sich auf 240.000 qkm Fläche. Als vormals nahezu unbekanntes Gebiet der Guaporé-Indianer entstand der Staat 1981 im Rahmen eines Kolonisationsprojektes der brasilianischen Regierung. Wohlfühlen wird sich hier jeder, der die Begegnung mit einem möglichst unberührten tropischen Regenwald sucht und dafür gerne Abstriche an touristischen Standards in Kauf nimmt. Der einzige nationale Flughafen des Staates findet sich in der Hauptstadt Porto Velho (380.000 Einwohner). In deren Nähe liegt der gut 7.500 qkm große Nationalpark Pacaas Novos. Zwei Drittel seines Areals grenzen an Indianer-Gebiete. Der Park bietet Lebensraum u.a. für Jaguar, Panther, Puma, Wildschwein, Ameisenbär und Affen. Der Weg von Porto Velho nach Guajara-Mirim führt an 18 Wasserfällen vorbei. Unweit Guara-Mirim gibt es einen zweiten Nationalpark, Serra da Cutia (knapp 3.000 qkm). Bei Costa Marques stößt man mitten im Urwald auf eine durch Sklavenarbeit erbaute Festung, das Fort Principe da Beira (1776).
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