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Mit knapp 225.000 qkm Fläche und ca. 350.000 Einwohnern ist Roreima ein sehr kleiner Bundesstaat. Er liegt im Norden und grenzt an Venezuela und Guyana. Ein besonders empfehlenswertes Reiseziel ist er für Freunde des Wassersports (Kajak, Rafting, Sportfischerei) und der indianischen Kultur. Roreima hat den größten Anteil an der indianischen Bevölkerung Brasiliens. Über 40% seiner Staatsfläche stehen seit 1990 ca. 30.000 Indios als Reservat zur Verfügung. Ihr bekanntester Stamm sind die Yanomami. Der Pedra Pintada („Bemalter Stein“) mit einer Höhe von ca. 40 m und einem Durchmesser von 60 m zeigt Bemalung der Außenwände und Höhlenzeichnungen aus der Vorzeit. Er liegt 140 km nördlich von der Hauptstadt Boa Vista (155.000 Einwohner), deren Umgebung auch herrliche Süßwasserstrände zu bieten hat, so etwa die Ilha de Praia Grande oder die Praia da Agua Boa. Über die BR 174 gelangt man zu den Stromschnellen des Rio Branco, den Corredeiras do bem Querer. Auch an ihren felsigen Ufern zeugen Zeichnungen und Inschriften von der Existenz der Ureinwohner. Dieselbe Bundesstraße führt auch zum Purumane-Wasserfall, der mit gut 30 m nicht sehr hoch, aber sehr breit und eindrucksvoll ist. Er findet sich unweit der Stelle, an der Rio Uraricoera und Rio Tacutú zum Rio Branco zusammenfließen.
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