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Wasserfall

In diesem Rahmen erfolgt eine Beschränkung auf die zehn von der UNESCO zu Weltkulturerbe erklärten Stätten. Dazu gehören im Nordosten die historischen Zentren von Salvador da Bahia im Bundesstaat Bahia, Sao Luis do Maranhao in Maranhao und Olinda in Pernambuco. Alle drei legen Zeugnis von der Baukunst des Barock ab. Das in der Bucht von Sao Marcos gelegene Sao Luis weist an seinen Fassaden die für Portugal charakteristischen Fliesen auf. Ebenfalls im Nordosten im Staat Piauí gibt es jahrtausendalte Felszeichnungen zu besichtigen, zu deren Schutz der Nationalpark Serra da Capivara geschaffen wurde. Im Mittelwesten finden sich große Gegensätze: Das historische Zentrum von Goiás im gleichnamigen Bundesstaat zeigt wieder die Schönheiten des Barock, die Hauptstadt Brasilia im Distrito Federal Brasil dagegen eine futuristische Bauweise aus dem 20.Jh. Im Südosten liegen alle drei Stätten im Staat Minas Gerais. Es handelt sich um das historische Zentrum von Ouro Preto bzw. Diamantina und die im Rokoko-Stil errichtete Wallfahrtskirche „Bom Jesus de Matozinhos“ in Congonhas. Im Süden, im Staat Rio Grande do Sul, sind die Ruinen einer für die Guarani-Indianer errichteten Jesuitenmission Weltkulturerbe geworden. Die Geschichte bleibt im Namen der Stadt lebendig: Sao Miguel das Missoes.